Arbeitskreis Praxisleitfaden

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Arbeitskreis Praxisleitfaden für 
„Barrierefreies Bauen in historischen und stadtgestalterisch sensiblen Bereichen“

Zum Thema „barrierefreies Bauen im öffentlichen Raum“ gibt es seit Frühjahr 2012 einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch unter Vertretern von Institutionen und Verbänden für die Belange von mobilitätseingeschränkten Menschen und verschiedener Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Nach dem Treffen im November 2013 bildete sich die Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit und Stadtgestaltung“, die sich mit der Frage beschäftigt, wie in historischen und stadtgestalterisch sensiblen Bereichen Sonderlösungen zur Barrierefreiheit aussehen können, die sowohl die Belange der Menschen mit Beeinträchtigungen, als auch die Belange des Denkmalschutzes und der Stadtgestaltung berücksichtigen. Bei dem ersten Treffen der Arbeitsgruppe im Mai 2014 in Münster entstand die Idee, eine Sammlung erprobter Beispiele aus verschiedenen Städten in einem Praxisleitfaden zusammen zu stellen. Diese Sammlung erhebt weder den Anspruch auf Vollständigkeit noch auf eine hundertprozentige Barrierefreiheit.

Eine streng nach der aktuellen DIN hergestellte barrierefreie Lösung kann mit Rücksicht auf die Belange des Denkmalschutzes und der Stadtbildpflege oftmals nicht umgesetzt werden. In vielen Fällen aber können für diese Bereiche erhebliche Verbesserungen in der Begehbarkeit, Berollbarkeit sowie in der taktilen und optischen Wahrnehmung erzielt werden.

Zu Beginn wurden durch eine Fragebogenaktion Beispiele und Lösungen aus anderen Städten gesammelt. Die zentrale Frage dabei war: „Wie kann eine Vereinheitlichung auch ohne normierte Regelwerke und Standards bei einem gleichberechtigtem Nebeneinander von Barrierefreiheit und der Gestaltung sensibler Bereiche aussehen?"

Fotos, technische Daten, Erfahrungen mit Vor- und Nachteilen zu folgenden Themenfeldern wurden darin angefragt:

  • Ausführung von ÖPNV-Haltestellen
  • Ausführung von Furten, Querungsstellen, Rampen und Treppenanlagen
  • Ausführung von Gehbahnen und Leiteinrichtungen
  • Sicherung von Zufahrten/Überfahrten
  • Umgang mit temporären Nutzungen, Engstellen
  • Sonstiges

Verschickt wurden die Fragebögen u.a. an: AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW), AG „Historische Stadt- und Ortskerne“ NRW, Arbeitskreis 2.5.3 "Barrierefreie Verkehrsanlagen" der FGSV (Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen), Behindertenbeiräte, Behindertenkoordinatoren, Deutsches Nationalkomitee Denkmalschutz, K 2 „Kommunale Straßen“ (FGSV), Städtetag.

Der Rücklauf erfolgte bis zum Frühjahr 2015.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Arbeitskreis sind Vertreter folgender Verbände, Institutionen, Städte- und Gemeindeverwaltungen: Arbeitsgruppe 5 „Stadtplanung und Verkehr“ der Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen (KIB) Münster, Deutscher Schwerhörigen Bund, STUVA Köln, Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe NRW e. V., Seniorenvertretung Münster, Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen: Aachen, Krefeld, Meerbusch, Münster, Ratingen, Siegen, Soest, Telgte, Warendorf.

Der Praxisleitfaden, Termine und weitere Informationen zu dem Thema „Barrierefreies Bauen in historischen und stadtgestalterisch sensiblen Bereichen“ erscheinen auf dieser Homepage, die auch als gemeinsame Plattform dienen soll.

Logo der Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW
Logo der Stadt Meerbusch
Logo der Stadt Münster
Logo der Stadt Münster, Seniorenvertretung
Logo der Stadt Siegen
Logo Stadt Soest
Logo der Studiengesellschaft für Tunnel und Verkehrsanlagen
Logo der Stadt Telgte
Logo Stadt Ratingen